
Katzenkrankenversicherung – sinnvoll oder nicht?
Ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll? Ist es ratsam seine Katzen mit einer Krankenversicherung abzusichern? Oder sollte man lieber Geld auf ein Sparbuch einzahlen?
Diese und ähnliche Fragen kann man eigentlich von jedem Katzenbesitzer hören. Auf der einen Seite gibt es die Gruppe der Katzenhalter, die eine Katzenkrankenversicherung als absolut wichtig einstufen unddiese Absicherung nicht missen möchten. Auf der anderen Seite stehen die Kritiker, die die Auffassung vertreten “es ist sinnvoller wenn ich jeden Monat 20 Euro auf ein Sparbuch einzahle, denn steht keine Erkrankung an, dann habe ich das Geld und nicht eine Versicherung”.
Doch welche Meinung ist die richtige?
Natürlich gibt es hier auch nicht richtig oder falsch – es ist eben nicht alles nur schwarz oder weiß. Ist eine Katze das ganze Leben gesund und steht keine teure Tierarztbehandlung an, dann ist es mit Sicherheit sinnvoller keine Katzenkrankenversicherung abzuschließen. Doch wer weiß das schon im Vorfeld? Gibt es eine Glaskugel, die uns dies verrät? Also uns ist diese auf jeden Fall bis jetzt nicht bekannt!
Nehmen wir einmal ein Beispiel: Eine junge Katze wird versichert. Die Kosten belaufen sich auf € 20,00 pro Monat für die Katzenkrankenversicherung. Nach 1 Jahr tritt eines der folgenden Beispiele ein:
1. Beispiel:
Ihre Katze verträgt das neue Futter nicht. Es kommt zu einer Harnwegsinfektion mit Harnsteinbildung. Eine langwierige und kostspielige Behandlung beim Tierarzt ist die Folge. –> Kosten: € 800,00
2. Beispiel:
Beim Herumtoben im Wohnzimmer, springt Ihr Kater versehentlich auf Ihre Blumenbank. Der große Kaktus kippt um. Später bemerken Sie, dass Ihr Kater immer wieder das rechte Auge zukneift, zwinkert und, dass das Auge tränt. Der Tierarzt diagnostiziert eine Hornhautverletzung – vermutlich vom Kaktus. Ihr Kater bekommt einen Bindehautflap mit Salbe. In den nächsten Wochen sind mehrere Kontrollbesuche beim Tierarzt. –> Kosten: € 600,00
3. Beispiel:
Ihr Kater kaut an Ihrem neuen Ficus Benjamini herum. Obwohl Sie ihn schnell zur Seite nehmen, verschluckt er mehrere Blätter. Abends muss er sich übergeben und hat Durchfall. Der Tierarzt stellt eine Vergiftung fest und muss den Kater stationär aufnehmen. –> Kosten: € 500,00
In dieser Zeit wurden an Beiträgen ca. € 240,00 eingezahlt. Da pro Jahr noch € 40,00 als Zuschuss zu Impfungen gezahlt werden, beträgt der tatsächliche Aufwand nur noch € 200,00. Das Geld auf dem Sparbuch würde also nicht ausreichen um die Kosten zu bezahlen.
Aber eins ist wichtig: Nicht jede Versicherung rechnet sich für jeden einzelnen Tierhalter. Sonst würde auch eine Versicherung nicht funktionieren! Habt Ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht wieviele Beiträge Ihr in die Privathaftpflicht, Hausratversicherung oder Unfallversicherung gezahlt habt und ob Ihr den gleichen Betrag oder mehr schon wieder bekommen habt? Eine Versicherung funktioniert über das so genannte Kollektiv – eine große Anzahl von Tieren bzw. Menschen werden versichert und die Schäden aller werden beglichen – der eine hat mehr und der andere weniger Schäden!
Weitere Informationen zum Thema Katzenkrankenversicherung:
Hier geht direkt zu den Tarifen der Katzenkrankenversicherung
Übrigens: es ist auch möglich sich “nur” vor Operationskosten abzusichern. Hier wählt man dann die Absicherung vor den hohen Kosten. Die Wahrscheinlichkeit, daß die eigene Katze davon betroffen ist, ist natürlich geringer – aber wenn der Fall eintritt, dann wird es meist richtig teuer. Diese Absicherung ist deutlich günstiger und beginnt schon bei ca. € 5,00 pro Monat.
Hier gehts direkt zu den Tarifen der Katzen OP Versicherung
Weitere Infos zum Thema Katzenversicherung und Katzenkrankenversicherung werden wir in den kommenden Wochen hier veröffentlichen!
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Malte | am 14. September 2011 um 14:34 Uhr
Hey, ich bin mal so frech und poste mal was in deinen Blog. Sieht schnieke aus! Ich nutze seit kurzem auch WordPress steige aber noch nicht durch alle Funktionen durch. Deine Seite ist mir da immer eine willkommene Anregung. Danke!