
Katzenhaltung trotz Allergie
Für viele Allergiker gilt leider, dass sie den Kontakt zu Katzen meiden müssen. An eine eigene Katze ist gar nicht zu denken.Aus meiner Erfahrung als Tierärztin und Katzenzüchterin kann ich sagen, dass das oft nicht der Fall ist.
Viele Katzenallergiker sind nicht gegen jede Katze allergisch. Hier hilft nur ausprobieren.
(Wichtig immer mit Absprache des Arztes und nicht bei schweren Allergien)
Wir handhaben es mit unseren Selkirk Rex so, dass Allergiker uns vor der Anschaffung der Katze mehrfach besuchen und auch den Kontakt zu den Katzen suchen. Danach wird eine Fellprobe des ausgesuchten Tieres mitgenommen und mit dem Allergologen ein Allergietest auf dieses spezielle Tier gemacht.
Weniger Kompliziert aber auch nicht so genau ist es sich die Fellprobe über Nacht in die Armbeuge zu kleben.
Wenn dann der Arzt grünes Licht gibt kann der Stubentiger umziehen.
Manchmal hat der neue Katzenbesitzer sogar das Glück, dass er sich über die eigene Katze desensibilisiert und dann auch auf andere Katzen nicht mehr reagiert.
Besonders die Katzenrassen mit Locken (Rex) scheinen für viele Katzenallergiker geeignet.
Diese Methode hat bei einigen unserer Katzen funktioniert, sollte aber immer in Zusammenarbeit mit einem Arzt erfolgen.
Tierärztin S. Krupke
Tierarzt am Volkspark
22761 Hamburg
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Elke Wehmeyer | am 8. September 2011 um 20:03 Uhr
Hallo, im Großen und Ganzen ist das sicher richtig. Aber trotzdem ärgert es mich, wenn ich für German Rex nur Anfragen von Allergikern bekomme.
Neben einem persönlichen Besuch – wir züchten auch BKH – ,der meistens schon reicht, um eine Allergie zu bestätigen oder es versuchen zu können, ist die Fellprobe obligatorisch. Der Test damit sollte von einem Hautarzt gemacht werden, auf die Haut kleben reicht oft nicht aus! Ein Hautarzt wird aus der Probe auch ein Aerosol herstellen, um wirklich sicher zu stellen, daß die Atemwege nicht betroffen sind.
Außerdem verlangen wir von Allergikern, wenn sie nach bestandenem Test eine Katze von uns bekommen, daß sie vorher jemandem aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis nennen, bei dem das Tier bleiben kann, wenn doch nach Monaten eine allergische Reaktion erfolgt. Genau das ist uns schon passiert, und wir möchten keines der von uns gezüchteten Tiere aus einem Tierheim holen müssen! Wir können aber auch keine Katze zurücknehmen, die schon einige Monate außer Haus war. Diese Tiere sind in unsere Gruppe nicht mehr zu integrieren. Aber auch nach kurzer Abwesenheit: Was tut man einem Kätzchen an, das nach einigen Tagen wieder zurück kommt? Was muß so ein kleines Tier da verkraften?
Dieses allen denen ins “Gästebuch”, die einzelne Katzenrassen als für Allergiker geeignet propagieren!
Viele Grüße,
Elke Wehmeyer, Cattery “Goblin’s” BKH und German Rex