
Zecken
Zecken zählen zu den Ektoparasiten von Tieren. Somit sind auch für Hund und Katze folgende Grundlagen zum Thema Parasiten relevant:
Das Wort „ Parasit“ lässt sich ableiten vom lateinischen „Parasitus“, über das griechische „Parasitos“ hin zur deutschen Übersetzung in „Mitesser“.
Im Wesentlichen ist der Parasit also ein Lebewesen, dass sich von seinem Wirt mit-ernährt.
Ursprünglich resultiert dieses Verhalten aus der allgemeingültigen Regel, der Nahrungskonkurrenz alles Lebewesen untereinander und den daraus entstandenen Spezifikationen.
Die Parasiten – ursprünglich kleinere Lebewesen- entwickelten also Idee und Fähigkeit sich ein größeres Lebewesen als „Quasi-Partner“ , eben den Wirt zu suchen, der sich leichter mit Nahrung versorgt, die auch für den Parasit sinnvoll ist, und der Parasit entzieht dann diesem Wirt einen Teil seiner Nahrung. Daher gibt es auch gerne eine Wirtsspezifität, jeder Parasit entwickelt Angriffsmechanismen für seinen besten Partner/Wirt. Es gibt hierbei unterschiedliche Mechanismen der Invasion und Verankerung zur Nahrungsaufnahme: z. B. Halteapparate aus Dornen, Haken, Saugnäpfe ect. . Dies bedeutet auch, dass ein EHER symbiotisches Prinzip- also ein gemeinsames Zusammenleben- angestrebt wird, als eine Vernichtung, denn durch die völlige Zerstörung würde ja auch der Parasit absterben.
Grob unterscheiden kann man in Ekto – und Endoparasiten (Parasiten die auf oder im Körper) leben.
Zecken gehören somit zu den Ektoparasiten.
Tiere mit einem guten Immunsystem werden weniger befallen und wenn doch, sind Sie schneller und besser in der Lage, mit dem Befall fertig zu werden. (Wobei es auch Parasiten gibt, die versuchen das Immunsystem zu überlisten.)
Dennoch wird prinzipiell ein gesundes Tier weniger von Parasiten befallen oder kann diese schneller loswerden und besser tolerieren Probleme bei und nach Zecken – Befall treten also vermehrt dort auf, wo Tiere bereits geschwächt oder krank sind.
Zudem sind gute hygienische Verhältnisse (je auf Tierbedürfnis abgestimmt und möglichst ohne zu scharfe Desinfektion) Grundlage einer erfolgreichen Abwehr und Prävention von Parasiten. Hygiene ist einzuhalten oder wiederherzustellen!!!
Zecken:
Schildzecke, Lederzecke: hauptsächliche Einteilung, bei Hunden:der gemeine Holzbock
Aussehen:
Zecken werden vollgesogen bis zu 3 cm groß und haben als Überträger von Erregern wichtiger Krankheiten der Haustiere und auch des Menschen Bedeutung erlangt. Die Übertragung erfolgt WÄHREND der Blutmahlzeit. Die Zecken graben eine Grube, die mit Blut volläuft und dann von den Zecken ausgesogen wird. Die Cuticula (Haut) der Zecken ist dabei so elastisch, dass Sie bis auf ein Mehrfaches der ursprünglichen Größe anschwellen kann. Daher können bei starkem Zecken- Befall, Tiere auch zu weiteren Infektionskrankheiten und durch den Blutverlust zu Anämie tendieren.
Lebenszyklus:
Zecken entwickeln sich aus abgelegten Eiern (weibliche Zecke fällt vollgesaugt zu Boden und legt Eier). Häufig können so auch die Krankheitserreger von einer Generation auf die Nächste übergehen – über sechsbeinige Larven und achtbeinige Nymphen hin zur geschlechtsreifen, adulten Zecke. Hierbei wird jedes Stadium mit der für weiteres Wachstum notwendigen Häutung abgeschlossen. Zur Wirtsfindung dienen der Zecke, Chemorezeptoren.
vorbeugende Maßnahmen:
Hygiene
Vor dem Raus/-Spazierengehen mit Wermutabsud abwaschen; Wermut, Lavendeltee herstellen und ihr Tier damit abreiben.
Tiere nach Spaziergängen oder Katzen beim Nachhausekommen auf Zecken hin untersuchen und diese gegebenenfalls entfernen.
Am schonendsten entfernen Sie Zecken mit einer Zeckenkarte. Kann die Zecke nicht vollständig von Ihnen selbst entfernt werden, gehen Sie bitte zum Tierarzt.
Tic Clip, (verschiedene Firmen z.B.Vet Concept, Anibio): Clip, der Information speichert und aussendet , die Parasiten abhalten
Formel Z ( Hefekombination), die angeblich den Geruch des Tieres so verändert , dass Parasiten abgehalten werden.
Autorin: THP Britta Kerger
Homepage: http://www.tierwohl.kulturserver-berlin.de
Literatur/Quellen:
Mehlhorn,H./Piekarsi,G.: Grundriß der Parasitenkunde; Fischer UTB; 1995
http://www.wikipedia.de (Zecken)
diverse Fachliteratur zur Tiernaturheilkunde
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THP | am 28. Juli 2011 um 10:35 Uhr
Liebe Frau Kerger,
das im Wermut enthaltene Thujon ist Leber- und nierentoxisch und kann sich im Fettgewebe anreichern. Auch der Lavendel ist insbesondere durch seinen Terpengehalt nierentoxisch.
Solche Abreibungen, wie Sie sie empfehlen sind
absolut nichts für Hunde oder Katzen.
Pflanzliche Wirkstoffe sind bei Katzen aufgrund ihres besonderen Stoffwechsels nur mit höchster Vorsicht einzusetzen. Grundsätzlich sollten nur Pflanzen zur Phytotherapie eingesetzt werden, die durch die Veterinärtoxikologie geprüft und freigegeben sind.