
Zahnheilkunde bei Hund und Katze
Aufgaben der Zähne
Die wichtigste Aufgabe der Zähne (auch beim Menschen, da aber auch kommunikativ/ästhetich/repräsentativ) ist die Sicherstellung der Ernährung bzw. des Beutefangs.
Kauen und Beute reißen ist aber durch das kaufbare Industriefutter in den Hintergrund gerückt.
Mit den Zähnen verbunden, bzw. durch deren Benutzung können Mensch und auch die Tiere zudem ihre Aggression(en) und Machtposition artikulieren.
Weitere optische Signale und Verhaltenssignale werden dazu auch ausgesendet, doch die Zähne übernehmen einen Großteil dieser Funktionen.
Der domestizierte Hund und ebenso die Hauskatze haben viel von ihrer ursprünglichen Wildheit verloren, so auch eine Menge ihres Aggressionspotentials.
Doch Aggression im positiven Sinn verstanden, bedeutet nichts anderes als sich im ständigen Kampf ums Überleben durchsetzen zu können.
Dies ist vor allem zur Rangbildung im Rudel wichtig!
Hund UND Katze benötigen „etwas zum Kauen“, dass gibt Ihnen diverse Möglichkeiten der Stärkung Ihres „Selbstbewusstseins“ und ein Gefühl für Ihre Mitgliedschaft im Rudel oder der Katzen-Banden.
Hunde und Katzen, die Nichts „zum Kauen“ und somit „keine Widerstände“ haben, stumpfen ab.
Wer darauf verzichtet oder gar keine Gelegenheit dazu bekommt – obwohl im Evolutionsprozess als Kämpfer bedacht – der verliert seine Waffen, in erster Linie die Zähne oder bekommt mit Ihnen Probleme z.B. mit Zahnfleischentzündungen, Zahnstein, FORL …
Die nur mangelhaft sich reibenden Zähne an industriell hergestelltem Dosenfutter (oftmals nicht nur negativ) umgeben sich schneller mit Zahnstein (harte, mineralisierte Zahnbeläge mit Mineralisationskeimen aus dem Speichel). Dieser drängt sich zuweilen derart auf, dass er den Zahn aus seiner Position verdrängt, er fällt aus. Dann sind bei den Tieren regelmäßige Zahnsteinentfernungen vom Tierarzt nötig.
Der Zahnaufbau:

Zahnaufbau, Eickhoff, Dr.med.vet: Das Hundezahnbuch,a.A.o.ebda; S.15
Um gesunde Zähne bei Hund und Katze zu erhalten, sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen: Zähne putzen und gut strukturiertes Futter ( z.B. BARF).
Bei Kitten und Welpen sollte man auf eine gute Calciumversorgung während Ihrer Wachstumsphase achten!
Hier können auch gerne zusätzlich Schüßler Salze Calcium fluoratum D12 & Calcium phophoricum D12 gegeben werden oder auch Algen und Muschelkalk. Man kann schon damit beginnen, die Kleinen an die Berührungen im/ums Maul zu gewöhnen: Der Tierbesitzer kann dies z.B. mit Maul Touches und leichter Akupressur tun und zudem so Zahnfleischentzündungen vorbeugen (s. Abb.). Beginnt man erst im Erwachsenenalter geht es etwas langsamer, aber ähnlich.

Akupressur bei Zahnfleischentzündungen
Natürlich ist bei Hunden ist der Vorgang des Zähne putzen gut über positive Verstärkungs- und Belohnungsübungen oder Rituale immer etwas besser einzuüben.
Geputzt wird immer von „rot (Zahnfleisch) nach weiß (Zähne)“ mit einer speziellen TIERZAHNBÜRSTE (bei ihrem THP oder Tierarzt erwerben!) s. auch die Abb. und:
http://www.vet-dent.com/wissenswertes.htm
Wichtig ist es auch, darauf zu achten, dass die Tiere nicht mit zu scharfen Kanten und splitternden Knochen oder zu großen und festem Spielzeug (gerade bei Hunden!!!) Kontakt haben.
Aber auch ihre Katze freut sich, wenn der Versuch unternommen wird, ihre Zähne sauber zu halten.
Es geht z.B. auch mit einem Zahnholz ( s. Demoholz)
Nun zur „zahn-gesunden Ernährung“:
Ein Beispiel für eine BARF Mahlzeit bei einer Katze sieht so aus:

BARF Mahlzeit bei einer Katze
Für den Hund ist der Plan etwas anders ausgerichtet, es kann mehr Gemüse und Getreide gegeben werden.
Genaue Futterplanerstellung erhalten Sie über Ihren Tierheilpraktiker oder auch schon online.
Alternativ gibt es auch einen interaktiven Kurs zum Thema Hunde-Ernährung. Diesen finden Sie hier: http://www.fressi-fressi.de.
Auch bei schon bestehenden Zahnschmerzen kann mit Akupressur und Akupunktur unterstützend der Schmerz gemildert werden. (Dazu wenden Sie sich bitte an Ihren THP/Tierarzt).
Liegen schon Zahnprobleme vor, ist es auch hier nach Rücksprache mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker möglich, naturheilkundlich zu behandeln.
Bei Zahnfleischproblemen und auch zu deren Vorbeugung eignet sich Salbei sehr gut. Gelegentlich und regelmäßig einige Salbeiblätter unters/übers Futter geben ist hilfreich.
Bei Zahnschmerzen kann außer der notwendigen Ursachenbekämpfung (alo z.B. Zahn ziehen oder plombieren) die Gabe von Chamomilla C30 helfen. Zudem ist es bei Entzündungen im Maulbereich of sinnvoll auch Echinacea einzusetzen.
Bei FORL hat sich auch eine Behandlung mit Thuja erfolgreich gezeigt.
Auch für den täglichen Gebrauch und jeden Tierbesitzer anwendbar ist eine Aufwertung und Energetisierung des Trinkwassers von Ihrem Haustier.
Um gerade die Zähne in Ihrer Funktion zu unterstützen sind dazu folgende Edelsteine in „guter“ Qualität einzusetzen: Orangen Calcit, Zeolith oder Regenbogen-Fluorit.
Diesen Edelstein in das Trinkwasserschälchen ihres Haustieres legen. Oder, falls es dann nicht mehr trinkt, den Stein ca. 8 Stunden vorher in Trinkwasser legen und dann nur das energetisierte Wasser Ihrem Tier anbieten. Wichtig ist, den/die verwendeten Steine regelmäßig zu reinigen, neu aufzuladen. Ca. alle 4 Wochen sollten die Steine in Himalaya Salz gelegt werden und dann mit klarem Wasser abgespült werden. Danach möglichst an der Sonne trocknen.
Bei Zahn-und Halsschmerzen kann Bernsteinwasser unterstützend wirken.
Gastartikel von
Britta Kerger
Tierheilpraktikerin
Montags – Behandlung auf Spendenbasis
http://www.tierheilpraxis-britta-kerger.de
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Marlon | am 31. Juli 2011 um 12:18 Uhr
Netter Post. Sicher kein Fehler, sich mit dem Thema näher zu beschaeftigen. Ich werde bestimmt die weiteren Posts im Auge behalten.