
Wie erkenne ich, was ein gutes Futter ist?
>> WAS IST DRIN?
Dazu sollten wir uns zuerst das Etikett der Verpackung genau anschauen – was stellenweise schon das erste Problem darstellt, da manche Döschen so klein bedruckt sind, dass man kaum entziffern kann, wie sich der Inhalt zusammensetzt.
Besonders die Angaben unter “Zusammensetzung” sind aufschlussreich: Hier ist es so, dass die Zutaten mengenmäßig absteigend angegeben sind. Steht da also:
- Huhn, Reis, Mineralstoffe -
so sagt uns das, dass der größte Teil des Inhalts Huhn ist, gefolgt von mengenmäßig weniger Reis, unter Zugabe einer noch geringeren Menge an Mineralstoffen.
Aber Vorsicht: Hier kann auch “Inhaltsstoff-Kosmetik” betrieben worden sein. So findet man mitunter folgende Zusammensetzungen:
- Geflügelmehl, Mais, Maisgluten, Mineralstoffe, etc… -
Hier steht zwar das Geflügelmehl an erster Stelle, was für den Fleischfresser Katze sehr wichtig ist. Aber an zweiter und dritter Stelle stehen Maisbestandteile. Wenn jetzt die Maisarten zusammengezählt wären, würden sie womöglich das Fleischmehl von der ersten Stelle verdrängen. Also heisst es immer: Genau hinschauen!
>> “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” – was heisst das?
Bei Nassfutter die klassische Inhaltsangabe, die zumeist an erster Stelle steht. Oft noch mit dem Zusatz (hiervon 4% Geflügel).
Fleisch bezieht sich dabei immer auf reines Muskel- oder Herzmuskelfleisch. Unter die Nebenerzeugnisse fällt jedoch alles, was bei der Schlachtung ansonsten anfällt, mitunter Schlachtabfälle mit keinerlei Nährwert für unsere Tiere.
Die Prozentangabe bezieht sich immer auf die auf der Verpackung genannte Geschmacksrichtung. Das heißt, dass vom Fleischanteil in der Verpackung in diesem Fall gerade mal 4 % vom entsprechenden Tier stammen. Und hierbei ist noch nicht einmal klar, ob die 4% in Form von hochwertigen und verwertbaren Fleischteilen und Innereien zugefügt wurden oder als andere Nebenerzeugnisse, wie vielleicht Schnäbel, Krallen, Federn..
Die wenigsten Hersteller geben (freiwillig) den Anteil an Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen an. Und noch weniger Erzeuger teilen uns die genauen Bestandteile eben dieser Nebenerzeugnisse mit.
>> Pflanzliche Nebenerzeugnisse?
Was diese beinhalten, können wir nur spekulieren. Sie stellen wohl einen preiswerten Füllstoff dar, der in einem hochwertigen Katzenfutter nichts zu suchen hat.
>> Zucker, Rübentrockenschnitzel, Caramel und Co
Hier ist es eigentlich genau wie in der Ernähung von uns Menschen: Zucker ist unnötig und kann krank machen. Rübentrockenschnitzel und Caramel sind nichts anderes als Zucker, hören sich nur besser an.
>> Was leider nicht deklariert werden muss…
sind z. B. diverse Geschmacksverstärker und Aromen, die unseren Tieren vorgaukeln, dass sie gute hochwertige Nahrung zu sich nehmen, und nicht gammelfleischverdächtige Produkte der sogenannten “Kategorie III”. Insbesondere wie sich diese maskierenden Zusätze auf die Gesundheit unserer Tiere auswirken kann, wird durch die zunehmend auch bei Tieren auftretenden “Zivilisationskrankheiten”, wie bei uns Menschen, deutlich. Hier möchte ich auf das Buch “Katzen würden Mäuse kaufen” von Hans-Ulrich Grimm verweisen, welches interessante Einblicke in die Futtermittelindustrie bietet.
>> Fütterungsempfehlung
Ein weiteres Indiz für die Qualität einer Tiernahrung kann die Fütterungsempfehlung sein. Hier ist es oft so, dass ein Tier von einem hochwertigen Futter nur die Hälfte pro Tag benötigt, um seinen Energie- und Nährstoffbedarf zu stillen, als dies bei einem minderwertigeren Futter der Fall wäre.
Wie kommt das?
Je nach Zusammensetzung ist ein Katzenfutter besser oder schlechter von der Katze zu verwerten bzw. es sind mehr oder weniger Bestandteile enthalten, die unverwertet wieder ausgeschieden werden.
So kommt es auch, dass ein mit hochwertigem Katzenfutter ernährtes Tier weit weniger Kot absetzen muss – der noch dazu längst nicht so streng riecht – als ein Tier, das ein weniger qualitatives Futter bekommt.
Und gerade auch bei der Bewertung des Preises eines hochwertigen Katzenfutters kommt uns wieder zugute, dass unser Tier weniger davon fressen muss, um seinen Bedarf zu decken. Dadurch – und nicht zuletzt durch die vielen bereits genannten Vorteile – relativiert sich der höhere Preis.
Jetzt sind Sie dran: Holen Sie sich eine Dose oder Packung aus dem Schrank und schauen Sie kritisch nach der Deklaration!
Noch ein Tipp zum Schluss:
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Die Katzenanhänger sind eigens für diese Aktion gemacht. Jeder Anhänger ist einzigartig und komplett von Hand gefertigt.
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Die Verlosung findet am 15. Juli 2011 um 22 Uhr statt.
Wer also noch nicht dabei ist, darf gerne noch dazu kommen – wir haben noch Plätze frei: Einfach bis zum Verlosungstermin rechts den “Gefällt mir”-Button drücken!
Gastartikel von Daniela Joachim
www.floydspfotenshop.de
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