
Die sanfte Alternative – Naturheilverfahren für Vierbeiner
„Ach, das geht auch bei Tieren?“ Eine häufige Reaktion, wenn Tierhalter hören, dass Homöopathie oder Akupunktur nicht nur beim Menschen Beschwerden lindern können. Grundsätzlich kann jedes Lebewesen auch mit alternativen Heilverfahren behandelt werden. Neben den beiden genannten Verfahren kommen beim Tierheilpraktiker häufig auch weitere Therapien zum Einsatz, in meiner Praxis beispielsweise die Blutegeltherapie. Der Vorteil: Diese Behandlungsformen sind sanft, in der Regel nebenwirkungsfrei und wirken nachhaltig. Die Ansätze hierzu sind vielfältig.
Im Zentrum der homöopathischen Behandlung steht das gesamte Individuum, nicht nur die lokalen Symptome. Diese sind nämlich lediglich ein Ausdruck dafür, dass irgendwo im Körper ein Ungleichgewicht besteht. Gesund kann das das Tier nur werden, wenn die Ursache beseitigt wird. Durch die Gabe des homöopathischen Mittels wird dem Körper gezeigt, was ihn krank macht. Auf diesen Impuls kann er reagieren und gegen die Störung vorgehen. Es werden also die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt. Gerade bei chronisch kranken Patienten kann es dabei erforderlich sein, mehrere Schichten von Krankheitssymptomen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, zu beseitigen.
Auch die Akupunktur arbeitet mit der Fähigkeit des Körpers, Störungen selbst zu regulieren. Bei dieser Therapieform werden zunächst Blockaden oder Schwächezustände im Energiefluss ausfindig gemacht. Ist der Ort der Störung gefunden, kann diese durch die Reizung bestimmter Akupunkturpunkte aufgehoben werden. Der Reiz wird durch extrem feine Nadeln, durch Laserstrahlung oder durch Wärme (Abbrennen von so genanntem Moxakraut) gesetzt.
Weniger bekannt ist die Blutegeltherapie. Die meisten Menschen reagieren erst einmal mit Ekel, wenn sie das Wort ‘Blutegel’ hören. Dabei sind die kleinen Helfer ganz faszinierend – sie haben eine sehr schöne farbige Zeichnung und sind unglaublich beweglich. Wenn sie im Wasser schwimmen, sieht das sehr elegant aus. Doch der eigentliche Nutzen liegt darin, dass die Egel beim Saugen gleichzeitig ihren Speichel abgeben, der eine Reihe von Enzymen enthält. Diese wirken vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd und können auch Verklebungen im Gewebe auflösen. Sie eignen sich daher besonders für den Einsatz bei Gelenkerkrankungen und Sehnenentzündungen.
Infos zu den einzelnen Heilverfahren finden Sie auch auf meiner Homepage. Gern stehe ich Ihnen auch persönlich für alle Fragen zur Verfügung.
Gastartikel von Henriette Scharfenberg
Tierheilpraktikerin
www.thp-scharfenberg.de
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Alain | am 5. Juli 2011 um 16:01 Uhr
Interessante Informationen! Ich werde mich damit mal genauer auseinander setzen! Bin gespannt auf weitere Beitraege!