Alternative Therapien und Schulmedizin


Alternative Therapien und Schulmedizin – eine perfekte Symbiose
Kerstin Juhnke von der Tierheilpraxis Adjuthera erklärt, warum diese Kombination für Ihr Tier das Beste ist

 Tierheilpraxis Adjuthera - Kerstin Juhnke

Tierheilpraxis Adjuthera - Kerstin Juhnke

Alternative Tiertherapie, Tierheilpraxis – Ist das nicht irgendein esoterischer Hokuspokus?
Wenn man Menschen fragt, was sie sich denn unter der Arbeit eines Tierheilpraktikers vorstellen, skizzieren viele ein Bild, das an eine Hippie-Szene aus den Siebzigern erinnert und im Grunde mehr mit Esoterik als mit Medizin zu tun hat. Folglich wird die alternative Tiertherapie oft nicht ernst genommen, ihre Wirksamkeit angezweifelt. Ich selbst war lange Zeit nur der Schulmedizin zugewandt, bis mich persönliche Umstände dazu brachten, mich auch für andere Therapieformen zu interessieren und ich meine Ausbildung begann. Denn alternative Therapie hat in der Realität recht wenig mit Esoterik zu tun und bietet viele Chancen.

Schulmedizin gegen alternative Medizin – Muss man sich da nicht entscheiden?
Im Gegenteil. Aufgrund meines Werdeganges sehe ich die Dinge immer mit einem schulmedizinischen und einem alternativen Auge. Die Erfahrung mit meinen eigenen Tieren und denen meiner Klienten hat mich immer wieder darin bestätigt, dass man für den optimalen Therapieerfolg keine der beiden Disziplinen kategorisch ausklammern darf. Ich erinnere mich an einen besonders traurigen Fall, bei dem ein todkrankes Tier nicht die notwendige schulmedizinische Unterstützung erhielt, weil die behandelnde Tierheilpraktikerin den Besitzern jegliche schulmedizinische Intervention untersagt hatte. Letzten Endes musste das Tier dadurch sehr leiden. Für mich als Therapeutin ist eine solche Haltung absolut nicht nachvollziehbar, denn das oberste Gebot bei der Therapie muss das Wohl des Tieres sein und nicht ideologische Prinzipien.

Was darf ich mir denn unter einer mobilen Tierheilpraxis vorstellen?
Neue Klienten sind oft überrascht, wenn wir in der Erstberatung über den Ablauf und das Vorgehen bei der Therapie ihres Lieblings sprechen. Denn unter einer Tierheilpraxis stellen sich die meisten etwas ganz anderes vor. Viele verraten mir im Nachhinein, dass sie mich nur aufgrund einer Empfehlung kontaktiert hatten, denn normalerweise hätten sie sich – teilweise auch schlechten Erfahrungen zufolge – nicht an einen Tierheilpraktiker gewandt. Bei der Beratung, egal ob telefonisch oder bei den Klienten zuhause, besprechen wir zunächst die Situation. Was wurde in Bezug auf Diagnostik und Therapie schon eingeleitet, welche Befunde stehen noch aus? In einigen Fällen sind zunächst weitere schulmedizinische Maßnahmen nötig. Dann helfe ich zum Beispiel auch bei der Suche nach einem Fachtierarzt (beispielsweise ein Augenarzt, Kardiologe oder Onkologe). Ich sehe meine therapeutische Arbeit auch eher wie die eines Spezialisten, der weiterführend behandelt und überall dort ergänzt, wo sich Lücken auftun. Durch die Wahl des geeigneten alternativen Verfahrens kann ich nahezu jede Krankheit – zumindest ergänzend – behandeln. In vielen Fällen zeigen sich sogar schon nach kurzer Zeit verblüffende Ergebnisse.

Tierheilpraxis Adjuthera

Tierheilpraxis Adjuthera

Warum ‘Adjuthera’?
Der Name Adjuthera soll mein Dienstleistungskonzept symbolisieren. Er setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort adjuvare, welches unterstützen, förderlich sein, Dienste leisten bedeutet, und Therapien. Denn genau das ist es, was ich tue: Ich unterstütze die Tierhalter bei der Pflege ihres kranken Tiers, stehe mit Rat und Tat zur Seite und setze die optimal abgestimmten alternativen Behandlungsmethoden zur Behandlung der Krankheiten ein. Es macht mich immer wieder glücklich, wenn durch eine ganzheitliche Therapie, die alternative Methoden und Schulmedizin wirkungsvoll vereint, großartige Erfolge erzielt werden können. Die Therapiehilfe spielt dabei auch eine große Rolle. Gemeint ist damit die Unterstützung der Tierbesitzer zu Hause wenn sie vom Tierarzt verordnete Therapien durchführen müssen. Viele Tierärzte haben schlichtweg nicht die Zeit, um alles ausgiebig zu erklären. Darüber hinaus sind die meisten Tierbesitzer sehr verunsichert, wenn sie zum ersten Mal alleine eine Spritze geben müssen oder das Tier sich vehement gegen die Medikamenteneingabe wehrt. Manchmal reicht da schon ein Gespräch am Telefon mit ein paar Tipps und dem einen oder anderen aufmunternden Wort und plötzlich geht alles viel leichter.

Tiertherapeuten gibt es doch wie Sand am Meer! Was ist denn das Besondere an Adjuthera?
In meinen Augen macht das Konzept den Unterschied. Aufgrund der Tatsache, dass das Tier weiterhin in tiermedizinischer Betreuung bleibt, kann ich zum Beispiel auch guten Gewissens die Tiere behandeln, die ich nicht persönlich vor Ort betreuen kann. Ich habe mittlerweile eine ganze Reihe von Patienten, die in ganz Deutschland verstreut und teilweise sogar im Ausland leben, und die ich trotzdem sehr erfolgreich therapieren kann. Darüber hinaus versuche ich immer kostenbewusst zu sein und meinen Klienten nur das anzubieten, was sich in der Praxis gut bewährt hat und ich bei meinen eigenen Tieren auch selbst anwenden würde. Der alternativmedizinische Markt ist voll von Therapien, Verfahren und angeblichen Wundermitteln. Nicht alles davon ist wirklich sein Geld wert. Als verantwortungsvolle Therapeutin muss ich die erfolgversprechenden Optionen vom (esoterischen) Unsinn trennen können und mich im Sinne meiner Klienten immer fragen: Will da jemand nur an das Geld meiner Klienten oder hat das wirklich Hand und Fuß, was ich angeboten bekomme? Muss es genau dieses Verfahren/Mittel sein oder gibt es nicht vielleicht auch noch günstigere Alternativen, die genauso wirkungsvoll sind?Mir liegt sehr viel daran, dass Tierbesitzer alles Notwendige über Gefahren und Prophylaxe erfahren. Deshalb investiere ich neben meiner Tätigkeit in der Praxis auch viel Zeit in Aufklärungsarbeit. Zum Beispiel schreibe ich regelmäßig Beiträge für die Facebook-Seite von Adjuthera oder Gastartikel in anderen Medien, gebe Kurse und veranstalte Schulungen, damit ich möglichst viele Tierhalter mit diesen wichtigen Informationen erreichen kann. Ich habe meine Tierheilpraxis eröffnet, um Tieren zu helfen, gesund zu bleiben bzw. wieder gesund zu werden. Daher halte ich mich immer an den Satz meines Vorbildes Dr. Wurster: “Wir müssen uns einfach bemühen, gut zu arbeiten und versuchen, allen zu helfen“. In diesem Sinne versuche ich für meine Klienten immer das Beste zu geben.

Weitere Informationen:
Internetseite: http://www.adjuthera.de/
Facebookseite: http://www.facebook.com/adjuthera

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Kommentar

carmen | am 20. Juli 2011 um 19:45 Uhr

was kann ich dazu betragen das unsere Katze eine bessere Verdauung hat ,da sie Diabetikerin ist bekommt sie spezielles Futter und ihr Insulin 2 x am Tag .Leider leidet sie auch an Epilepsie ,meistens wird das durch Verdauungsstörungen ausgelöst ,wenn sie nicht auf `s Klo gehen kann .Wir geben ihr schon Katzengras ,Malzpaste ,Multivitaminpaste und Malzcreme die die Verdauung fördern soll .Mit Milcheiweißpulver haben wir es auch schon probiert .


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