
Wogegen kann und soll geimpft werden?
Neben den allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen sollten Katzenbesitzer ihre Katze von klein auf regelmäßig impfen lassen. Einige Impfungen kann man machen, andere sind sogar lebensnotwendig.
Hier eine kleine Übersicht über die wichtigsten Impfungen für Katzen
Katzenseuche
Grundimmunisierung: sollte erstmals in der neunten bis zehnten Woche erfolgen. Zwei oder vier Wochen später sollte die zweite Impfung erfolgen.
Die nächsten ein bis zwei Jahre ist die Katze dann dagegen geschützt. Danach sollte der Schutz erneuert werden. Ist sowohl für Wohnungs- als auch für Freigangs Katzen notwendig.
Katzenschnupfen
Grundimmunisierung: auch diese sollte erstmals mit neun oder zehn Wochen erfolgen. Vier Wochen später sollte die zweite Impfung folgen. Ein ganzes Jahr lang ist die Mieze nu dagegen geschützt. Danach sollte der Schutz erneuert werden. Diese Impfung ist ebenfalls für Wohnungs- und Freigangs Katzen Pflicht.
Feline Leukämie, Leukose
Grundimmunisierung: sollte ab der zwölften Lebenswoche zum ersten Mal erfolgen. Zwei Wochen später sollte die zweite Impfung vorgenommen werden. Diese Impfung bietet ein Jahr Schutz und sollte danach wieder erneuert werden. LV-negative Tiere benötigen unbedingt eine zweite Impfung. Deshalb ist vorab ein Bluttest notwendig um dies festzustellen. Diese Impfung ist für alle Freigangs Katzen und Katzen notwendig, die in einem großen Rudel zusammen leben.
Tollwut
Grundimmunisierung: sollte ab der der zwölften Lebenswoche erfolgen. Diese Impfung ist einmalig und bietet ein ganzes Jahr Schutz. Danach ist eine Auffrischung notwendig. Diese Impfung ist vor allem für Freigänger notwendig. Wohnung Katzen brauchen diese nur, wenn sie regelmäßig mit Freigängern zusammen sind.
Feline infektiöse Peritonitis
Grundimmunisierung sollte ab der 17. Lebenswoche erfolgen. Danach bietet die Impfung ein ganzes Jahr lang Schutz und sollte anschießend wieder aufgefrischt werden. Besonders für Freigänger die noch etwas jünger sind sowie FCoV-negativ getestet wurden, ist die Impfung notwendig.
FIV (“Katzen-Aids”)
In Europa selbst gibt es gegen diese Krankheit noch keine Schutzimpfung. Bisher ist es nur amerikanischen Forschern gelungen, ein Mittel dagegen zu entwickeln, welches derzeit allerdings noch in den USA auf seine Wirksamkeit getestet wird.
Es gibt also für Freigangs- und Wohnungskatzen einige Impfungen, die unbedingt eingehalten werden sollen. Am besten ist es bei der ersten Untersuchung der Katzenwelpen durch den Tierarzt auch gleich einen Impfplan aufzustellen. So hat man immer im Blick, wann die nächste Schutzimpfung notwendig ist. Manche Impfungen sind für ältere Katzen ab sieben Jahren gesundheitlich etwas bedenklich. Hier sollte vorab der Tierarzt nach der Notwendigkeit gefragt werden. Hier kann es auch ratsam sein, sich vorab eine Krankenversicherung zuzulegen. Die meisten Anbieter übernehmen die vollen Kosten für die notwendigen Impfungen. Auch wer sich nicht sicher ist, welche Impfung für welche Katze besser ist, sollte den Tierarzt zu Rate ziehen. So bleibt die Katze lange gesund.
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Stefanie Grüß | am 29. Juni 2011 um 16:15 Uhr
Impfungen nutzen nicht unbedingt viel, sondern können noch sehr viel mehr Schaden anrichten als der Nutzen dagegen ausbügeln würde.
In den Impfstoffen sind zahlreiche Stoffe enthalten, die Gifte für die Tiere sind. Besonders in der Tollwut- und Leukoseimpfung sind Adjurvantien zu finden, die krebsauslösend sein können. Daher sollte wirklich beachtet werden, ob eine Impfung sinnvoll ist oder nicht.
Wohnungskatzen brauchen in der Regel gar nicht geimpft werden, da die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit anderen Krankheiten so verschwindend gering ist, dass ein gesundes und starkes Immunsystem diesen Kontakt sehr viel sicherer abwenden kann. Nach einem natürlichen Kontakt ist der Körper dann in der Regel sein leben lang immun gegen diese Krankheit.
Auch gesunde Freigänger müssen nicht unbedingt und wenn doch, dann nicht jährlich geimpft werden. Die Tollwutimpfung ist die einzige, die in sofern zu empfehlen ist, dass das Gesetz vorsieht ein Tier einzuschläfern, wenn es auch nur eventuell einen Kontakt mit einem tollwutgefährdeten Tier gehabt haben könnte und keinen gültigen Impfschutz hat. Jedoch sollte auf die dreijährige Wiederholung geachtet werden.
Meine Katze ist mit acht Jahren an einem Impfsarkom, einer Folge von zu häufiger Tollwutimpfungen, gestorben. Viel zu jung in meinen Augen. Das muss nicht sein. Nach diesem Vorfall habe ich mich genauer mit Impfungen beschäftigt und das Buch “Haustiere impfen mit Verstand” von Monika Peichl gelesen. Auch das Humanimpfbuch “Impfen das Geschäft mit der Angst” hat mir die Augen über Impfungen sehr weit geöffnet.
Es ist besser Katzen durch gesunde Ernährung, genügend Bewegung und Spiel gesund zu halten, als sie durch angeblich wichtige Impfungen krank zu machen.
Stefanie Grüß
Tierarzthelferin, Tierhomöopathin, Tierpensionsleiterin