
Katzenfutter mal selbst gekocht
Katzenfutter gibt es ja bekanntlich in allen möglichen Varianten, als nasses Futter, als Trockenfutter, als Spezialfutter oder gar als Futter mit rein biologischen Zutaten. Darüber hinaus gibt es auch noch eine ganz andere interessante Sorte des Katzenfutters, nämlich das selbst gekochte Futter.
Viele Katzenzüchter geben ihren Kätzchen als Ergänzung oder auch als Abwechslung zum Speiseplan neben dem normalen Futter aus der Dose hin und wieder einmal auch Futter aus dem Kochtopf. Es spricht absolut nichts dagegen, wenn Katzenfreunde ihrer Mieze auch einmal ein selbst gekochtes Menü in den Napf geben möchten.
Hier sollte nur darauf geachtet werden, dass das Fleisch oder der Fisch gut durchgekocht sind, keine Haut, Knochen oder Ähnliches im Futter zu finden und man sollte das Futter vor dem Kochen auch schon durch den Fleischwolf drehen, denn gerade kleine Katzen können große Stücke noch nicht so gut verdauen.
Hier ein kleines Beispiel-Rezept für eine gute Katzenmahlzeit
Zutaten (für 4 Portionen:
- 200g rohes, ungewürztes Hühnerfleisch
- 10g Gemüse oder eingeweichte) Weizenkleie
- 1 Kapsel Lachsöl
Das Hühnchenfleisch in mittelgroße Stücke schneiden, und dies zusammen mit dem Gemüse und/ oder der Weizenkleie in einen Topf geben . Wasser hinzugeben, aber nur so viel, dass die Zutaten leicht bedeckt sind.
Alles rund 5 bis 10 Minuten solange kochen, bis das Hühnchenfleisch gar ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Ganze ein bisschen abkühlen lassen. Danach das Ganze in den Napf schütten und mit dem Lachsöl aus der Kapsel beträufeln.
Das gleiche Rezept kann man leicht abwandeln, indem man z.B. das Hühnerfleisch durch Fisch ersetzt.
Das Gericht kann aber auch mit anderen Fleischsorten, Innereien oder Fisch gekocht werden. Hier kommt es ganz auf dem Geschmack der Katze an. Die Innereien sollten aber stets zusammen mit dem normalen Hühnchen- oder Rindfleisch gekocht werden, da diese zwar sehr vitaminreich sind, aber eine größere Menge davon für Katzen schwer verdaulich ist. Wenn man hier von einer Menge von 200 Gramm Fleisch ausgeht, sollte man dies in 150 Gramm Fleisch und 50 Gramm Innereien teilen.
Was das Gemüse im Rezept angeht, so kann man hier ganz variabel drangehen. Dies kann von Brokkoli über Karotten bis hin zu Paprika reichen. Es sollte aber in nur geringen Mengen verwendet werden, da Katzen den Zucker im Gemüse nur schlecht verdauen können. Statt Gemüse kann man auch verschiedene Getreidesorten nehmen.
Wer darüber hinaus noch nach ausgefalleneren Gerichten für ein Katzenmenü sucht, der sollte einmal im Internet schauen. Hier gibt es jede Menge Rezepte mit ganz unterschiedlichen Geschmackskreationen.
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