Früh übt sich


Wer sich für einen Stubentiger entscheidet, steht vor dem Einzug des neuen Mitbewohners in der Regel vor der Qual der Wahl. Ein Wurf voller süßer, kleiner Kitten – aber welches soll es sein? Jeder ist zunächst geneigt sich vom Aussehen und der Fellfarbe der kleinen Vierbeiner leiten zu lassen. Süß sind ja schließlich alle. Man sollte jedoch darauf achten, dass sie sich im Wesen bereits jetzt ganz deutlich voneinander unterscheiden. Auch verrät ihr Verhalten schon jetzt viel über ihren Charakter. Dieser wird sich mit der Zeit zwar weiter ausprägen, seine Grundlagen sind jedoch bereits gegeben. Schließlich werden die Tiere in den ersten 12 Lebenswochen geprägt. Katzen, die in dieser Zeit gute Erfahrungen machen und geborgen aufwachsen, werden mit großer Wahrscheinlichkeit ein gesundes Selbstvertrauen und auch Vertrauen zu Menschen entwickeln. Wer also nun vor der Wahl seiner Katze steht, sollte die kleinen gemeinsam mit ihren Geschwistern beobachten. Dabei findet man oft folgende verschiedene Katzen-Typen:

Den Wildfang:

An Temperament mangelt es ihm mit Sicherheit nicht. Er besitzt einen ausgeprägten Spieltrieb und wird alles als seinen Besitz beanspruchen, was in irgendeiner Weise spielbar ist. Er wird für seine Halter für so manches Schmunzeln aber auch so manche Überraschung sorgen. Zudem liebt er es sich zu balgen und wird immer neue Herausforderungen suchen….

Den Schmusetiger:

Er spielt zwar auch munter mit, ist aber überaus anhänglich. Er wird sich sicher auf seinen Menschen fixieren und am aller liebsten Schmusen. Körperkontakt ist sein Element…

Den Forscher:

Er muss alles genau beschnuppern, wühlt sich unter Decken, krabbelt in Kartons und ist meist der erste, der etwas Neues kann…

Die Unzertrennlichen:

In fast jedem Wurf gibt es zwei, die immer wieder miteinander spielen, eng aneinander gekuschelt einschlafen, und nahezu alle Wege gemeinsam zurücklegen. Ein ideales „Doppelpack“, das zusammen ins neue Heim ziehen sollte und dann auch dort die Welt gemeinsam erobert

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