Vorbereitungen für die Katzengeburt


Natürlich ist bei Katzen eine Kastration auf jeden Fall vorzuziehen. Manchmal kommt man aber in die Situation, in der man überhaupt keine Wahl hat und sich plötzlich einer trächtigen Katze gegenüberstehen sieht.

Es gibt aber einige Dinge die beachtet werden sollten.

Was man also benötigt:

1. Wurfkiste: Eine Wurfkiste ist der Platz an dem die Katzen ihre Kitten bekommt und dann in den ersten Wochen aufzieht. Diese sollte vom Platz ausreichend für die Katze und Kitten sein, aber der kleinen Familie Schutz und Geborgenheit liefern. Der Standort ist auch wichtig. Die Katze muss ihre Ruhe haben können. Ist es ihr zu unruhig, wirft sie erst gar nicht oder trägt ihre Kitten direkt an einen anderen Ort.

Von Vorteil wäre es also mehrere Wurfkisten anzubieten, damit die Katze eine Auswahl hat. In der Wurfkiste keine Frotteeware verwenden, da die kleinen Schlaufen zu Verletzungen und Strangulationen an den Zehen der Kitten führen können.
Als Wurfkiste können Holzkisten, Wäschekörbe und auch Pappkartons verwendet werden.

2. Kreislauftropfen aus der Apotheke, sollte ein Kitten “Startschwierigkeiten” haben.

3. Eine Schere, sollte die Katze die Nabenschnur nicht selbst durchbeißen. Manche Leute schwören darauf, dass man die Nabelschnur mit den Fingernägeln durchzwickt, aber wichtiger ist es, dass man ein genügend langes Nabelschnurstück über lässt und nicht zu nah am Bauch abschneidet. Gute wäre in dem Fall auch ein Desinfektionsmittel.

4. Tücher, mit denen die Kitten trocken und saubergerieben werden können, sollte die Mutter das nicht übernehmen. Manchmal will ein Kitten auch nicht atmen, dann muss man es durch reiben auch zum Atmen anregen. In diesem Fall kann man Frotteetücher vorsichtig verwenden.

5. Waage Um das Geburtsgewicht festzuhalten braucht ihr noch eine möglichst genaue Waage. Am besten ist eine digitale Küchenwaage geeignet, aber jede Waage die grammgenau misst, kann verwendet werden. Später muss man täglich zu einer festen Zeit das Gewicht der Kitten kontrollieren. So kann man am besten feststellen ob es Probleme mit den Kleinen gibt, sollten sie abnehmen.

6. Jederzeit muss auch die Telefonnummer des Tierarztes bei der Hand sein. Der sollte über die Katzengeburt auch informiert sein, damit man ihn jederzeit, sollte etwas schief gehen, erreichen kann.

7. Für den Fall, dass die Katze die Kitten nicht annimmt, muss man auf jeden Fall noch hochwertige Katzenersatzmilch im Haus haben. Passend dazu natürlich auch noch Milchflaschen, die zur Kittenernährung geeignet sind.

Für die komplette Geburt, sollte man Ruhe bewahren und der Katze diese auch vermitteln. Gerade Erstgebährende lassen sich schnell aus der Ruhe bringen, wenn man selbst in Panik verfällt.

Wir wünschen allen für eine eventuell anstehende Geburt viel Glück und hoffen, dass es der künftigen Katzenmutti gut geht.

Kommentar schreiben

Kommentar


Diese Artikel könnten Sie auch interesssieren

Bildquelle: aboutpixel.de / Zecke © Ronald Leine

Vorsicht Zecken!

Die Zecke gilt laut Experten als das gefährlichste Tier Deutschlands. Kein anderes Tier ist für so viele Infektionen verantwortlich wie der kleine Blutsauger. Zecken können als Überträger von Kra...

Bildquelle:Europäisch Kurzhaar 1 © Truthenne - Fotolia.com

Wie füttere ich meine Katze richtig?

Diese Frage stellt sich in den meisten Beziehungen zwischen Mensch und Katze nicht mehr. Aber für die Einsteiger hier nochmal ein paar wichtige Grundlagen....

Holotherapie für Tiere

Holotherapie für Tiere

Viele Tierhalter entscheiden sich, ein Haustier aus dem Tierheim, vom Tierschutz oder aus einer Notvermittlung zu sich zu nehmen. Diese Tiere haben oftmals einen beträchtlichen Leidensweg hinter sich...

obs - Mars Petcare Deutschland

Fit in den Frühling / Tipps für die Balance zwischen Fütterung und Bewegung

Bald ist er da, der Frühling! Und mit ihm kommt die Lust auf Bewegung und lange Spaziergänge an der frischen Luft zurück....