Sterbebegleitung für Tiere


Wenn wir mit Tieren leben gehört auch der Prozess des Abschiednehmens und Loslassens der uns anvertrauten Wesen dazu. Der gemeinsame Lebensweg führt, durch die kürzere Lebensdauer von Tieren, eben auch zur Auseinandersetzung mit dem Tod. Auch im Sterbeprozess können wir Ihnen helfen und ihre Bedürfnisse erfüllen.

Da viele Tierhalter mit diesem Thema überfordert sind, möchte ich an dieser Stelle ein paar Hilfen anbieten.

Da ist zum ersten die Frage “Wann ist es denn so weit, dass ein Tier gehen möchte?” Das muss natürlich von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Aber ein Aspekt wäre, wenn es noch frisst und trinkt und noch herum laufen kann, ist der Zeitpunkt noch nicht gekommen. Geben Sie ihm zu fressen was immer es mag, außer natürlich schädlicher Nahrung, die seinen Zustand verschlechtern würde.

Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker über Ihr Tier, denn es gibt homöopathische Mittel oder Bachblüten, um die letzte Zeit des Tieres zu erleichtern und auch der Tierarzt kann durch Medikamente helfen oder eben auch den Übergang herbeiführen.

Nutzen Sie auch die Chance sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen. Denken Sie über Reinkarnation nach und seien Sie bereit das Tier loszulassen. Loslassen können Sie z.B. wenn Sie vor dem Tier folgendes aussprechen:

In Liebe lasse ich Dich los. Du hast die Freiheit zu gehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Tierkommunikation. Die Tierkommunikation im Sterbeprozess oder auch nach dem Tod ist eine Möglichkeit für Mensch und Tier, sich auf den bevorstehenden Abschied vorzubereiten. Vielleicht wünscht sich das Tier noch etwas von seinem Menschen, oder es hat eine Botschaft für ihn. Tiere erleben ihren Tod anders als Menschen. Sie verstehen und akzeptieren den natürlichen Rhythmus des Lebens, ihr eigenes Sterben eingeschlossen. Der Abschied kann für Mensch und Tier ein sehr liebevolles und friedliches Ereignis werden.

Auch Reiki von Ihnen gegeben oder durch einen Reiki praktizierenden Menschen ist eine sanfte und effektive Methode für den Übergang.

Und seien Sie auch sanft zu sich selbst. Es hilft weder Ihnen noch Ihrem Tier, wenn Sie nicht mehr schlafen und zu wenig oder schlecht essen. Erinnern Sie sich an die schönen Momente mit Ihrem Tier, auch dadurch können Sie innere Ruhe finden.

Am Todeszeitpunkt selbst ist es wichtig so ruhig wie möglich zu bleiben um dem Tier den Übergang leicht zu machen. Vielleicht sprechen Sie auch ein Gebet oder das Mantra Om Mani Padme Hung shri.

Vielen Dank für diesen Text von Frau Britta Franke

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Kommentar

Ariane da Luz | am 11. Januar 2011 um 20:27 Uhr

Sterbebegleitung ist ein wichtiger Prozeß nicht nur für das Tier.
So schmerzlich es ist, es ist eine gute Erfahrung und der letzte Liebesdienst, den Mensch einem Tier geben kann.
Tröstlich ist es in der Tat, daß Tiere wohl das Leben ansich und den dazugehörenden Tod anders sehen als wir Menschen heute.
In früherer Zeit sind auch wir Menschen natürlicher mit dem Tod umgegangen.
Wenn es der Zustand des Tieres zuläßt und es einfach nur alt ist, dann ist der Prozeß des Todes ein ganz natürlicher und ähnlich gewaltig wie die Geburt und sollte auch nicht durch eine Einschläferung verkürzt werden.
Man kann sich und dem Tier dabei gut mit Homöopathischen Mitteln helfen.

hunde: Tiere und Figuren mit Scoubidou. Witzige Knüpf-Ideen | am 12. Januar 2011 um 01:10 Uhr

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