
Ein Kätzchen zieht ein
Die ersten Tage
Die ersten Tage, die ein Kätzchen in seinem neuen Heim verbringt, sind wichtig für die Entwicklung einer glücklichen Beziehung zwischen dem Kätzchen und seiner Adoptiv-”Familie”.
Deshalb sollte man Kätzchen besser nicht zu besonders geschäftigen Zeiten, wie an Feiertagen oder Geburtstagen, in die Familie einführen. Ein neues Kätzchen braucht eine ruhige Umgebung und jede Menge Zuwendung von seinen neuen Besitzern – beides ist nur schwer möglich, wenn gerade eine Familienfeier mit viel betrieb und Getöse “steigt”. Berufstätige sollten das Kätzchen am Freitag empfangen und sich, wenn möglich, noch ein paar Tage Urlaub nehmen. Neugierige Besuche von Freunden und Nachbarn sollten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Die Ankunft des neuen Kätzchens
Hat man das Kätzchen bei einem Züchter gekauft, so wird dieser es möglicherweise in sein neues Zuhause bringen und ihm noch einige Zeit Sicherheit verleihen. Kommt dieses Kätzchen dann noch aus einem Umfeld, in dem es gewöhnt ist mit anderen Katzen zusammen gelebt zu haben, so wird es über ausreichend Selbstbewusstsein verfügen, um sofort mit der Erkundung seiner neuen Umgebung zu beginnen. Das Schwänzchen hoch und los! Ein Kätzchen mit weniger Selbstvertrauen oder mit weniger glücklichen Kindheitstagen, wird sich wahrscheinlich etwas zurückhaltend verhalten. Deshalb lässt man es am bestem in einem Raum, bis es sich eingewöhnt hat, bevor man die Türe öffnet, so dass es die Wohnung erkunden kann. Man sollte dem Kätzchen viel Zuwendung geben und Zeit dafür einplanen, mit ihm zu spielen, während es sich an seine neue Heimat gewöhnt.
Forscherdrang
Ein neues Kätzchen muss sich mit seiner neuen Umgebung vertraut machen. In den ersten Wochen im neuen Heim sollte es jedes Zimmer erkunden können. Nachdem es sich an seine Umgebung im Haus und an regelmäßige Fütterungszeiten gewöhnt hat, kann man ihm erlauben, sich ins Freie zu wagen. Wenn man ein Kätzchen im Winter kauft, sollte man dazu die wärmere Witterung abwarten. Ob das Kätzchen überhaupt ins Freie darf, hängt von den Umständen ab. Es hat zwar mehr Gelegenheit, sich körperlich zu betätigen, ist aber auch zwangsläufig viel mehr Gefahren ausgesetzt. “Acht Jahre in Freiheit oder 18 Jahre beschränkte Möglichkeiten”, so oder ähnlich heißen die Alternativen. Krankheiten, Verkehr, Jäger oder weniger katzenliebende Mitmenschen fordern ihren Tribut. Eine Entscheidung für den Freilauf ist meist nicht umkehrbar. Eine Katze, die erst einmal die Freiheit genossen hat, wird sich nur noch schwer ins Haus verbannen lassen.
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Susanne Pock | am 10. Januar 2011 um 20:55 Uhr
Ganz wichtig zu beachten wenn man die Katze/Kater in Freigang lässt, ist die Kastration!! Katzen können bereits mit 6Monaten Babys bekommen!!! Viele Leute wissen das nicht und dann wandert der nicht erwünschte Nachwuchs nicht selten sogar mit Mutter ins Tierheim!!Ein hartnäckiges Märchen ist zudem das Kater nicht mehr wachsen wenn sie kastriert sind und Kätzinnen einmal Junge bekommen müssen bevor sie kastriert werden. Hilfe die Tierheime sind voll und die Vereine haben kein Geld denn sie sind alle samt privat und finanzieren sich aus Spenden (die immer häufiger ausbleiben)!!!