Die etwas andere Art der Kommunikation


Die meisten Katzenarten sind ja bekanntlich Einzelgänger. Aber auch als Einzelgänger ist es nötig sich mit seinen Artgenossen verständigen zu können. Das passiert in der Entfernung durch die sogenannte Chemokommunikation.

Diese dient zum Beispiel dazu, dass eine Mutter ihre streunenden Katzenjungen wiederfindet, durch Aufnahme des Geruches, oder aber das Fernhalten eines fremden Katers durch markieren des Reviers durch Urin.

Diese Art von Biokommunikation ist wohl die wichtigste Informationsquelle von Katzen.

Katzen besitzen unzählige Duftdrüsen am ganzen Körper. Am Kopf sitzen die Drüsen z.b. an den Schläfen ( Temporaldrüsen ), unter dem Kinn und an der Unterlippe.

Außerdem am Rücken entlang sowie am Analbeutel, am Schwanz und an den Fußballen.

Die Katze nimmt diese Duftstoffe über bestimmte Sinnesorgane (Chemorezeptoren) auf. Diese befinden sich in der Nase, an der Zunge und im Jakobschen Organ. Sie nehmen sie durch schnuppern oder flehmen auf.

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