Wenn die Katze streikt…


 

Eine Katze macht ihrem Zweibeiner das Leben in der Regel recht einfach – solange die ureigenen Bedürfnisse, die ihrem ausgeprägten Individualismus unterliegen nicht missachtet werden.

Ihre besonderen Vorlieben, Abneigungen und Eigenheiten müssen natürlich ausreichend beachtet werden, damit sich eine gewisse Zufriedenheit der Samtpfote einstellt.
Wird ihren Wünschen jedoch nicht entsprochen, weil der Halter sich möglicherweise nicht genügend mit dem Wesen seiner Katze auseinandersetzt, entwickelt diese gewisse Unarten, wird unsauber oder aggressiv und das harmonische Zusammenleben wird spontan beendet.

Halter sollten sich in einem solchen Fall unbedingt vor Augen führen, dass die Tiere ihr Verhalten niemals grundlos ändern! Es gibt immer irgendeine Erklärung für ein solches Verhalten. Dies herauszufinden, ist manchmal die reinste Detektivarbeit. Vor allem dann, wenn eine solche „Macke” schon seit längerem besteht. Schließlich kann es vorkommen, dass die Katze den Grund, die Ursache für ihr Verhalten selbst bereits vergessen hat.

Es gilt also schnell zu handeln! Man muss eben einfach versuchen zu denken wie eine Katze und möglicherweise kommt man nicht umhin immer wieder neue Dinge auszuprobieren, um festzustellen, ob der Vierbeiner es auf diese Weise angenehmer empfindet.

Als Beispiel dient hier ein Kratzbaum, der von der Katze nicht angenommen wird. Sie nutzt ihre Krallen stattdessen lieber an, indem sie sorgfältig die Tapete von den Wänden entfernt. Möglicherweise ist die Ursache für dieses Verhalten schlicht der falsche Standpunkt des Kratzbaumes, der in der abgelegenen Ecke eines Zimmers natürlich für das Tier wenig attraktiv ist. Idealerweise befindet er sich genau zwischen dem Schlaf- und dem Futterplatz des Vierbeiners. Man sieht also, dass die Lösung einiger Katzen-Probleme häufig fast zu simpel sind, um sie tatsächlich wahrzunehmen…

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