Katzenseuche – was ist eigentlich die Katzenseuche


Sie gehört zu den gefährlichsten Katzenerkrankungen und wird von Jungtieren nur in sehr seltenen Fällen überlebt.

Der Virus, der die Katzenseuche verursacht ist sehr widerstandsfähig gegen Umweltfaktoren und kann bis zu ein Jahr infektiös bleiben.

Das bedeutet, dass ein Virus der einmal in einer Wohnung aufgetreten ist, die Katze auch nach einem Jahr noch infizieren kann, solange er nicht entfernt wurde. Die Krankheit ist hoch ansteckend, da der Virus durch sämtliche Körpersekrete übertragen werden kann.
Infizierte Tiere scheiden den Erreger des Parvovirus in Speichel, Erbrochenem, Kot und Urin aus. Die Infektion erfolgt direkt von Tier zu Tier oder durch einen direkt mit dem Virus in Berührung gekommenen Gegenstand, wie einem Fressnapf, dem Katzenkorb oder auch durch Schuhe. Der Erreger kann also durch den Menschen von draußen in die Wohnung gebracht werden. Die Verlaufsform der Krankheit hängt von der Stärke des Tieres ab. Die Inkubationszeit beträgt in etwa 2 bis 11 Tage und kann bei fehlender Behandlung bereits nach wenigen Tagen zum Tode führen. Erste Symptome sind mangelnder Appetit und Trägheit. Die Katze ist zunächst desinteressiert, dann steigt in der Regel ihre Körpertemperatur. Erbrechen und Durchfall folgen – teilweise mit Blut gemischt.

Das Tier erhält unter stationärem Aufenthalt mehrere Infusionen, um den großen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Mit Hilfe von Antibiotika können starke und ausgewachsene Tiere gerettet werden. Besitzer können der Katzenseuche durch eine Schutzimpfung vorbeugen. Diese wird der Katze ab der achten Lebenswoche verabreicht, und nach Ablauf eines Monats wiederholt. Auffrischimpfungen werden im Abstand von 1 bis maximal 3 Jahren empfohlen. Die Katzenseuche kommt in allen Teilen der Welt vor und kann jede Katze, egal welcher Rasse oder Herkunft, befallen.

Selbst Stinktiere, Waschbären oder Nerze können mit dieser Krankheit infiziert werden.

 

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